Durch das Behördendickicht

26.01.2018 Eva Windhausen

Ob es um das selbstbestimmte Leben und Wohnen geht, das Arbeitsleben oder die Versorgung mit Hilfsmitteln: Menschen mit Behinderung müssen sich mit einer Vielzahl von Fragen auseinandersetzen, wenn es um Teilhabe und Rehabilitation geht. Die richtigen Antworten zu bekommen und so die geeigneten Anbieter der verschiedenen Leistungen aussuchen zu können, ist nicht einfach.

Hilfe bieten dabei der Verein „MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter“ und der „Betreuungsverein Lebenshilfe Dortmund“. Sie haben in der Ruhrgebietsstadt gemeinsam eine unabhängige und kostenfreie Beratung auf die Beine gestellt – und das könnt ihr in diesem Artikel in der Online-Ausgabe des Focus’ nachlesen (unser Linktipp der Woche). Eine weitere Besonderheit dieses Angebots ist nämlich, dass viele der Berater und Beraterinnen selbst mit einer Behinderung leben. Sie können sich also sehr gut in die Lebenssituationen der Ratsuchenden einfühlen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert seit Anfang dieses Jahres den Aufbau dieser „Beratungsstellen für Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“.