Zusammenarbeit ohne Einschränkungen

27.01.2017 Eva Windhausen

Das alte Sofa ist durchgesessen, ein neues muss her. Also: Ab ins Internet und mal schauen, was es so gibt. Doch gerade bei einem Möbelstück wie einem Sofa beeinflussen viele Faktoren die Kaufentscheidung, nicht nur der Preis. Ist der Farbton wirklich genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe? Fühlt sich der Stoff gut an? Anhand von Produktfotos auf dem Bildschirm ist das schwierig bis unmöglich zu beurteilen.
Dann doch lieber ins Möbelhaus, dort stehen verschiedene Sofa-Modelle zum Probesitzen und Anfassen bereit. Und damit ich mir als Kunde ein besseres Bild machen kann, welche Varianten es noch gibt, bekomme ich meist Farbkarten oder kleine Bügel mit verschiedenen Stoffmustern zum Fühlen genauen Betrachten in die Hand das kennt jeder.

Auf die Herstellung und den Vertrieb genau solcher „Proben“ von Möbelstoffen hat sich eine ganze Branche spezialisiert, die individuelle Kollektionen etwa für Möbelhäuser und Polstereien anfertigt. Ein besonders positives Beispiel dafür ist die Firma ge-gra muster in Emsdetten. Sie ist etwas Besonderes, weil sie ein Integrationsunternehmen ist und damit besonders zur Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beiträgt: 13 der insgesamt 60 Menschen, die dort arbeiten, haben eine Behinderung. Das ist deutlich mehr als in den allermeisten gewöhnlichen Unternehmen in Deutschland. Der Film gibt einen Einblick in die Firma und zeigt, wie die Zusammenarbeit im inklusiven Team dort funktioniert.

Die ge-gra muster kommt am 1. März übrigens auch zur großen LWL-Messe der Integrationsunternehmen und stellt dort sich und ihre Arbeit vor. Wer möchte, kann sich die Veranstaltung hier schon einmal bei Facebook vormerken (dafür bitte zuerst bei Facebook einloggen).